Dackel Leo

Dackel Leo von der Ostsee

 

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Tagebuch 2009-2011

Eigentlich bin ich ein feiner Dackel, doch ab und zu passieren Dinge ...
die mir absolut nicht in den Kram passen oder
die Gitte fürchterlich gegen den Strich gehen oder
die "Gott sei Dank" gut gegangen sind oder
die vermeidbar und unvermeidbar sind !
Diese Dinge habe ich in meinem Tagebuch fest gehalten.
31.12.2011 Das alte Jahr schließt gut ab. Ich möchte jeden Tag kilometerweit laufen, doch Gitte sagt, wir dürfen das nur langsam steigern. Zu einem ersten großen Spaziergang von 1 1/2 Stunden habe ich sie überreden können. Im neuen Jahr werde ich mich endgültig durchsetzen ....
27,12,2011 Den Tag muss ich erstmals ohne Tabletten überstehen. Morgens kürzt Gitte mir eine Daumenkralle. Könnte ja sein, dass dies die Ursache für das Pfoten heben ist. Ich laufe ganz normal und habe meine Humpelei von gestern vergessen. Das bleibt den ganzen Tag so!
26.12.2011 Nach dem Spaziergang am Nachmittag hebe ich im Wohnzimmer meine Pfote und lasse sie in der Luft baumeln. Gitte sagt: "nicht beachten" zu Herbert. Sie geht aus meiner Blickrichtung und beobachtet mich heimlich. Nach einer Weile stelle ich mich normal hin und laufe zu ihr. Meine Pfoten werden angeschaut - ich lasse das ungern zu. Ich hebe noch zwei Mal die Pfote, finde jedoch keine Beachtung. (Gitte: Haben wir Leo überanstrengt? Sind wir zuviel gelaufen? Wir wissen es nicht....)
21.12.2011 Ich war im Wald spazieren. Alles ist normal verlaufen. Es ist lästig, dass Gitte mir dauernd sagt, dass ich nicht so schnell laufen soll und nicht mit meinen Pfoten scharren darf. Aufgrund des Wetters war ich sehr schmutzig. Nach dem Spaziergang musste ich zu Hause in der Badewanne gesäubert werden. Vorsichtig wurde ich danach heraus gehoben. Normalerweise springe ich Gitte immer entgegen, was zu einigen Schwierigkeiten führt ...
20.12.2011 Mein Verband wurde beim Tierarzt abgenommen und ich wurde vorsichtig auf den Boden gestellt. Ganz normal lief ich durch das Zimmer und machte mit meiner Nase den Türspalt weit auf, so dass ich dem Ärztezimmer entkommen konnte. Gitte fing mich ein. Also, was nun ...? Ich soll noch 7 Tage Tabletten (Rimadyl 50 mg) zur Hemmung der Entzündung nehmen und mich schonen. Die Spaziergänge sollen möglichst auf weichen Boden (Wald) erfolgen und sind 2 x  am Tag auf ca. 30 Minuten eingeschränkt. Nach einer Woche soll ich ohne Tabletten laufen. Mal sehen, ob das klappt, wenn nicht ... muss ich noch einmal zum Tierarzt. (Hat uns die Kleinigkeit von 140 Euro gekostet; 2 x Röntgen und Kleinkram)
15.12.2011 Mein Verband wurde beim Spazieren gehen feucht. Der Schuh aus zwei zusammen gebastelten Gefriertüten hat nicht dicht gehalten (Mein Bein ist durch den Verband länger und schurrt über den Boden). Ich kann mich nur springend fort bewegen, was auf Dauer anstrengend ist....
Nachmittags habe ich das Band abgewickelt welches meinen Verband hält (durch die Feuchtigkeit hielt es nicht mehr richtig). Gitte hat mich darauf hin neu verbunden und mir einen Strumpf über gezogen. Den musste ich bis zur Verbandsabnahme im Haus tragen. (Der Tierarzt war für eine Halskrause, Gitte fand das mit Strumpf besser!)
13.12.2011 Heute bin ich "schlecht" aufgestanden. Ich sprang ein Mal ganz normal und bei dem zweiten Mal hob ich meine linke Pfote um zu zeigen, dass ich nicht laufen kann. Danach ging ich keinen Schritt mehr. Nach dem Frühstück rief Herbert den Tierarzt an und fragte, wann wir vorbei kommen können. Ich wurde geröntgt.
Die gute Nachricht: es ist nichts gebrochen. Die schlechte Nachricht: Ich habe eine Bänderzerrung oder Bänderdehnung und soll eine oder zwei Wochen einen festen Verband um mein Bein tragen, damit ich mich nicht überanstrenge. Das Bein soll geschont werden. Eine Schmerztablette gab es außerdem.
So weit, so schlecht.... habt ihr schon mal auf zwei Beinen eine Hundemarke gesetzt? Ich habe es heute versucht. Manchmal bin ich dabei auf die Nase gefallen, aber wer will schon wie die Hundedamen einfach alles laufen lassen!
08.11.2011 Gitte hat heute morgen beim Kämmen festgestellt, dass sich eine Zecke in meinen Brustkorb festgesaugt hat. Sie wurde entfernt. Habt ihr schon mal von Zecken im November gehört ....?
im September 2011 Während des Wanderurlaubs in den Dolomiten habe ich wie bereits beim Bretagneurlaub kein Cesar angefordert. Ich weiß jetzt, dass ich ausreichend Gutes zu Essen bekomme. Da brauche ich nicht mehr gesondert zu fragen. Das Cesar landet kommentarlos nach großen Wanderungen in meinem Fressnapf....
Mitte Mai
-Mitte Juni
2011
In meinem Bretagneurlaub forderte ich erstmalig kein Cesar als Geschmacksverstärker zu meinem normalen Futter. Anfangs war ich auf den Wanderungen noch etwas träge und Wärme machte mir zu schaffen (obwohl es gar nicht so warm war). Ich erhielt Cesar als Belohnung für große Wanderungen (ohne meine Pfotenaufforderung). Gegen Ende des Urlaubs normalisierte sich mein Laufverhalten.
Anmerkung von Gitte: Die Vergiftung oder der Grund des Spuckens bleibt ungeklärt. Ich vermute, dass Bärenklau todgespritzt wurde (weiß der Himmel, was es inzwischen für ein Mittel dagegen gibt). Jedenfalls hat der Bärenklau kurze Zeit nach Leo's Spucken braune Blätter bekommen und ist jetzt ganz abgestorben. Wenn hier Gift gespritzt wurde, ist das bei unserem Wind sicher auch auf anderen Pflanzenteilen gewesen.
27.04.2011 Das Futter ist ungestellt. Alles läuft seinen normalen Gang.
20.04.2011 Die Blutwerte haben ergeben, dass ich mit Einnahme einer halben Tablette Pankreatin eine mittelmäßige Verdauung habe, Alles kann so bleiben, wie bisher. Wir wollen ab 24.04.2011 das Futter nach und nach auf das "normale" Royal Canin umstellen.
19.04.2011 Es wurde mir Blut abgenommen, um zu bestimmen, wie meine Bauchspeicheldüse arbeitet. Ich bekomme immer noch Diätfutter. Die Ration wurde jeden Tag vergrößert und liegt jetzt bei 180 Gramm täglich, da ich mager bin.
15.04.2011 Morgens fahren wir zum Tierarzt und wollen Diätfutter abholen. Das Essen muss von 6 Portionen auf 3-4 Portionen heruntergefahren werden. Die Menge des Kartoffelpürees soll verringert werden und dafür gibt es etwas mehr Diätfutter (Royal Canin Intestinal). Ich habe einen Bärenhunger, obwohl ich bereits wieder zugenommen habe (400 Grammn).
14.04.2011 Alles ist gut gegangen. Ich brauchte nicht zu spucken und meine Verdauung ist von normaler Konsistenz.. Ich gehe morgens eine Stunde spazieren und mache drei Häufchen. Alle 2 - 2 1/2 Stunden gibt es etwas zu essen. Zwischendurch muss ich Tabletten schlucken. Auf meinen Spaziergang am Nachmittag hinterlasse ich noch einen Haufen. Alles ist normal..... juchhee
13.04.2011 Morgens frage ich nach Essen. Doch mein Magen soll leer sein, falls er untersucht werden muss. Tapfer gehe ich in den Röntgenraum. Die Untersuchung ergibt, dass jetzt alles so aussieht, wie es gestern Nachmittag hätte aussehen sollen. Statt 6 Stunden, brauche ich 24 Stunden, um alles zu transportieren. Das hat jedoch nichts mit meiner Bauspeicheldrüsenunterfunktion zu tun. Ich bekomme Spezialfutter für 4 Tage und Tabletten. Das Futter soll mit Kartoffelpüree gemischt werden und auf 6 Portionen über den Tag verteilt werden. Zusätzlich soll ich die halbe Menge Pankreatin (wegen der Bauspeicheldrüsenunterfunktion) nehmen. Fröhlich gehe ich nach Hause und lasse mir Kartoffelpüree zu bereiten. Die Spaziergänge verlaufen normal. Jetzt warten wir mal ab, ob alles drin bleibt.....
12.04.2011 Oh je, ich habe Herbert und Gitte heute Nacht 3 mal aus dem Bett geholt. Jeweils ein Häufchen und beim zweiten Mal spuckte ich das Essen von gestern Abend (Reis mit Huhn) aus. Das Wasser, welches ich morgens trank, kam gleich wieder mit Würgen heraus. Wir waren beim Tierarzt.... Dieser hat mich geröntgt und mir ein Röntgenkontrastmittel eingeflösst. Bis zum Nachmittag darf ich kleine Mengen Wasser trinken, jedoch nichts essen. Seitdem schlafe ich. (Das Röntgenkontrastmittel beruhigt zusätzlich die entzündeten Schleimhäute !) Nachmittags ergibt die Röntgenuntersuchung, dass das Kontrastmittel weitergewandert ist, aber nicht so weit, wie es sollte. Mein Magen und mein Darm transportieren es zu langsam. Morgen früh muss ich wieder kommen und werde noch einmal geröntgt. Sollte das Kontrastmittel bis dahin nicht bis zum Darm gewandert sein, muss mein Magen untersucht werden. Am Nachmittag darf ich jede Stunde bis 20Uhr eine kleine Menge Kartoffelpüree (ohne Milch) essen. Das ergibt 4 Portionen. (Bis jetzt habe ich ein Kilo abgenommen.) Trinken darf ich auch; aber das habe ich nicht gemacht. Nachts schlafe ich ruhig in meinem Körbchen.
P.S. :Der Arzt sprach von einer Vergiftung ? !
11.04.2011 Morgens gab  es 3 Kaffeelöffel voll Reis mit Brühe. Das habe ich gegessen. Danach wedelte ich mit dem Schwanz, als ich spazieren gehen durfte. Ich machte meinen Rundgang und durfte noch ein bisschen Reis mit Brühe und einen Kaffeelöffel voll Cesar senior (Geflügel mit Reis) essen. Das habe ich mit Appetit gegessen. Mittags gab es dann nochmals ein Häppchen zu essen. Das  Wasser, welches ich vermehrt zu mir nahm, blieb im Magen. Nachmittags machte ich meinen ersten Haufen. Er war schleimig, dunkelbraun und stank ziemlich. (Gitte: Wieso ist der dunkelbraun - bei Reis und Hühnerfleisch?) Gegen 21 Uhr und 23 Uhr machte ich nochmals einen ockerfarbenen cremigen Haufen.
10.04.2011 Den Morgenspaziergang und ein Resthäufchen vom 8.4.2011 gemacht. Gestern war ich ja nicht mehr draußen. Nur im Garten. Da mache ich so etwas nicht. Essen gab es nicht - ich mochte auch nichts. Gegen Mittag versuchte ich noch einmal zu trinken. Es kam direkt wieder heraus. Ich spuckte und würgte. Das Wasser, welches ich nachmittags trank, blieb im Magen. Spät am Nachmittag fragte Gitte mich, ob ich etwas essen mag. Es gab Reis mit Brühe. Igitt ! Da konnte ich drauf verzichten. Beim Spaziergang erwischte ich einen dicken Grashalm, den ich gegessen habe. Er kam sofort mit Schaum wieder heraus. Oh Schande, jetzt geht das wieder von vorne los ....Auf dem Absatz nach Hause zurück gegangen.. Abends trank ich mehrfach Wasser, welches ich bei mir behalten konnte.  Nur nachts musste ich das Wasser einmal wieder ausspucken.
09.04.2011 Heute morgen habe ich auf dem Spaziergang mein Essen ausgespuckt. Mein Magen rebellierte und ich stürzte mich auf breite Gräser. Wie eine Kuh verzehrte ich sie. Gitte versuchte, mich davon ab zu bringen, doch ich ließ mir nichts sagen. Ein Grasbüschel nach dem anderen musste dran glauben. Danach spuckte ich den restlichen Mageninhalt mit dem unverdauten Gras wieder aus. Der Spaziergang wurde abgebrochen. Nachmittags fing ich an, weißen Schaum (meist ein oder zwei Kleckse) zu spucken. Es ging mir schlecht. Bis zum Abend spuckte ich noch ca. zehn Mal. Gitte sagte einen Geburtstagsbesuch ab und blieb bei mir. Herbert ging Geburtstag feiern. Das Essen am Abend fiel für  mich aus. Das Wasser, welches ich trank, kam ebenfalls nach kürzester Zeit wieder heraus. Gitte war ständig damit beschäftigt, meine Flecken zu beseitigen oder mir schnell eine Zeitung unter zu schieben. Zum Pipimachen mühsam in den  Garten getappert. Nachts spuckte ich mehrfach das getrunkene Wasser wieder aus.
11.03.2011 Seit einer Woche fuhren wir mit dem Auto  und irgendjemand unterhielt sich mit Herbert. Eine Stimme sagte: links abbiegen, biegen Sie jetzt links ab. Dann kam der Zwischenruf: Achten Sie auf Ihre Höchstgeschwindigkeit! Was erlaubte die sich; wie konnte die Stimme aus dem Nichts so etwas sagen. Von Gitte würden solche Bemerkungen nicht geduldet. Ich sah das Gerät darauf hin schief an und rollte die Augen - doch es sprach weiter. Gittes Erklärung: Wir probierten ein Navigationsgerät aus!
17.02.2011
Nachtrag
 Wir unternahmen unseren ersten Autoausflug bis nach 
 Maasholm (ca.,5 km). Der Wind wehte seit dem 15.2.2010 
 kräftig mit Windstärke 5, d. h. in Böen war es mehr, so dass
 hohe Schneeverwehungen entstanden.
 Auf dem Parkplatz des Naturschutzzentrums stand nur ein
 Auto. Das gehörte zu meinem Freund Ben, ein einjähriger 
 Labrador. Sonst weit und breit keine Menschenseele- nur
 Schnee, tiefer Schnee... Wir stellten unser Auto mitten
 hinein, in der Hoffnung, da auch wieder raus zu kommen.
 Der Spaziergang auf dem Deich an der Ostsee verlief wie
 geplant. Wir gingen am Noor entlang zurück zu unserem
 Auto. Plötzlich war der Weg nicht mehr geräumt. Ein Meter
 hohe Schneeverwehungen versperrten uns den Weg. Also  
 gingen wir ein kurzes Stück auf der Strasse und bogen auf den Weg zum Klärwerk ab. Da versperrten uns wieder Schneeverwehungen den Weg. Was nun ? zurück - eine Stunde - also tapfer durch den Schnee. Ich musste getragen werden... Der Schnee war stellenweise 60-70 Zentimeter hoch. Aufregend! Das Auto schaffte den Weg durch den Schnee ohne Schwierigkeiten.
17.02.2011
Am 15.2.2010 hat es kräftig geschneit. Ca. 20 Zentimeter Neuschnee sind gefallen. Wie soll ich da meine Geschäfte machen? Wie ihr seht, stehe ich bis
zur Brust bzw. Bauch im Schnee. Hoffentlich kommt bald ein Schneeschieber, der mir wenigstens ein Stück der Strasse frei macht....
23.12.2010
Es schneit seit 16 Stunden. Die Schneeverwehungen sind so hoch, dass ich Schwierigkeiten habe. darüber zu springen. Weiße Weihnacht - welche Pracht. Die Strassen sind größtenteils gesperrt und unpassierbar. Gut, das wir alles eingekauft haben. Ich habe meine Hundevorräte kontrolliert; es liegt alles im grünen Bereich.
17.12.2010  Gestern hat es geschneit und heute morgen zeigt das
 Thermometer minus 10° an (obwohl es
geschützt
 liegt)! Bei meinem morgendlichen Spaziergang
 verweigere ich nach 10 Minuten  das Weitergehen,
 mache schnell auf dem Rückweg das dringendste
 Geschäft und renne nach Hause. Auf dem pieksigen
 Schnee mache ich mir doch nicht meine Pfoten
 kaputt. Nachmittags sind es minus 8 °. Der Boden ist
 nicht mehr ganz so kalt, wie heute morgen. Fröhlich
 springe ich schnell über den verharschten Schnee
 und laufe meine übliche Runde. Der Nebel hinterlässt seine Spuren auf mir. Meine Professorenaugenbrauen und mein Bart sind mit Raureif überzogen.
25.11.2010 Es wurde kalt und im Garten lag dicker Reif. Morgens ruhte ich gemütlich in meinem Korb und sah  ein Reh in meinem Garten! Es zupfte gerade die Rosenblüten vom Strauch und futterte sie auf. Herbert war der Spielverderber, der das Reh vertrieb. Das Reh schaute ihn mit großen Augen an und machte einen Satz über die Berberitzenhecke in Nachbars Garten. Schade !
Ende Okt.
2010
Eine Woche nach dem Urlaub klingelt es an unserer Haustür. Eine Nachbarin fühlt sich in ihrer Nachtruhe gestört, wenn ich abends im Garten belle. Was soll ich dazu sagen?
Abends stöbern viele Katzen in meinem Garten herum. Vielleicht ist auch ihre Katze dabei, die  hier nichts zu suchen hat ... Ich werde jetzt früher in den Garten gelassen und hebe mein Bein, aber wenn ich "fremde Tiere" in meinem Garten sehe, belle ich sie aus.
Sept.-Okt.
2010
Im Urlaub musste ich weiterhin Gehorsamsübungen machen. Da ich lieber die Provence erkunden wollte, hörte ich brav und gab mich von meiner besten Seite.
17.09.2010 Beim Befehl, das Apportel zu tragen, gähne ich und lasse mir dabei das Apportel in die Schnauze legen. (Gitte: Den Rest schaffen wir auch noch!)
16.09.2010 Das Apportel trage ich nicht. Ich versuche mich durchzusetzen. (Gitte: nur wenn ich ihm die Schnauze aufdrücke, kann ich Leo das Apportel reinlegen und dann trägt er es. Das reicht leider nicht!)
15.09.2010 Wir waren im Garten. Ich mache meinen Rundgang und sehe durch den Zaun eine Katze auf der gegenüberliegenden Straßenseite und belle sie aus. Gitte und Herbert sind mit ihrer Gartenarbeit beschäftigt und so nütze ich die Gelegenheit und springe über den Zaun (läppische 50 Zentimeter) in Nachbars Garten. Mal sehen, ob die Katze noch da ist oder ob mir sonst etwas Interessantes vor die Pfoten kommt. Die Nachbarin ruft Gitte und fragt: "Ist das Leo? Wie kommt der hierher?" Schwuppdiwupp war ich eingefangen und wieder in unserem Garten. (Durch den Neubau des Carports auf Nachbars Grundstück war eine Zaunlücke von 2 Metern entstanden, die durch einen Drahtzaun von 50 cm Höhe geschlossen wurde. Die Büsche müssen in diesem Bereich vom Nachbarn noch umgesetzt werden.)
Gitte und Herbert haben am gleichen Nachmittag einen höheren Holzzaun gesetzt, sodass sich mein Ausflug nicht gelohnt hat. Nachmittags soll ich Apportel tragen. Als verärgerter Dackel verweigere ich das!
26.04.2010 Die Wunde ist verheilt, nur die abgeschnittene Kralle ragt wie ein Spieß heraus. Die Pfote wird nach wie vor, in einem Strumpf gehüllt - noch zwei Wochen.
23.04.2010 Tagelang hatte ich alle möglichen Variationen von Schuhen und Socken mit und ohne Plastiktüten ertragen, manche hielten zwei Minuten, andere länger. Gitte hatte immer neue Versuche gestartet und aus Babysocken Konstruktionen für mich genäht. In diese wurde mehrere Reihen Gummiband eingezogen. Damit konnte ich bei guter Befestigung bis zu 45 - 60 Minuten laufen. Welch ein Fortschritt ! Die Schuhe wurden Gott sei Dank nach dem dritten Tragen nicht mehr herausgeholt. Ich stolperte so über meine Pfoten, dass Gitte Angst hatte, dass ich mir den Hals breche. Die Wunde ist heute erstmalig zu. In den Vortagen hatte sie nach dem spazieren gehen jeweils genässt.
20.04.2010 Je nach Wetter wurde mein Verband mit einem abgeschnittenen Luftballon vor Nässe geschützt. Natürlich hielt diese Konstruktion meinen Scharrversuchen nicht stand. Wie ein Tonband spulte Gitte immer wieder die Worte: "nicht scharren, Leo" ab. Doch ein richtiger Dackel Leo mit HundeschuhDackel lässt sich so schnell nichts sagen ...

Beim Tierarzt wurde mein Verband abgemacht. Ich bekam einen Schuh angezogen, mit dem ich ca. drei Wochen laufen sollte. Das Probelaufen im Sprechzimmer war zu ertragen. In freier Natur sollte über diesen Schuh ein Plastikbeutel gestülpt werden, damit die Wunde nicht nass wurde. In der Wohnung durfte ich mit einem übergezogenen Socken laufen.

17.04.2010 Zwei Tage habe ich tapfer meine Spaziergänge gemacht (mit einem übergezogenen Luftballon, damit die Pfote nicht nass wird ! ). Wir besuchten die Tierärztin, die den Verband wechselte und nachsah, ob alles gut verheilt. Die Pfote wurde gebadet und neu verbunden. Schade, ich dachte, ich könnte so nach Hause spazieren. Na ja, mal sehen, ob dieser Verband nicht zu lösen ist. Nachmittags hatte ich es fast geschafft, aber Gitte war mal wieder schneller...
15.04.2010 Morgens machte ich mit Gitte meinen üblichen Spaziergang. Da Herbert zur Krankengymnastik war, wartete ich in der Sonne dösend auf ihn. Gitte fuhr in der Zwischenzeit einkaufen. Als Herbert nach Hause kam, freute ich mich wie üblich. Herbert bemerkte. dass ich fürchterlich blutete. Meine Daumenkralle stand seitwärts - wie auch immer das passiert war. Er fuhr mit mir zur Tierärztin. Diese zog mir die Kralle heraus. Ich jaulte kräftig und bekam einen dicken Verband um meine Pfote. Zuhause versuchte ich als Erstes, den Verband zu lösen. Doch da kam heftiger Protest von Gitte und Herbert. Das ist pfui! Seitdem bin ich unter Aufsicht!
04.02.2010 Es hat in der letzten Zeit so viel geschneit, dass ich abends todmüde ins Körbchen falle. Die Rehe kommen fast bis in unsere Strasse und jeden Tag verfolge ich ihre Spuren. Es ist tierisch anstrengend. Der Schnee ist so hoch, dass ich darin versinke. Angeblich ist das der stärkste Winter seit 1978/1979. Warten wir es ab. Es ist mein erster Winter in Schleswig-Holstein.
12.01.2010 Gestern Abend hat es kräftig geschneit. Ich war zu faul und zu müde in den nassen Schnee zu tapsen und habe den Gartenstuhl angepinkelt und mir ein Riesendonnerwetter eingehandelt. Na ja, morgen gehe ich wieder in den Schnee.
31.12.2009 Das erste Sylvester in Schleswig-Holstein  wird bei uns zu Hause gefeiert. Den ganzen Tag werden Raketen und Böller abgefeuert. Gitte passt auf, dass ich nicht direkt angeschossen werde. Gegen 22. Uhr ist es ruhig und ich werde zum Pipi machen in den Garten geschickt. Die Erwachsenen feiern bis gegen 4.30 Uhr. Puh...
16.12.2009 Meine Niesanfälle sind nur noch selten. Die Nase ziehe ich nicht mehr hoch. Ich hoffe, es wird alles wieder gut.
09.12.2009 Seit drei Tagen muss ich ständig niesen und schnauben. Außerdem habe ich abends so komische Geräusche gemacht, als ob ich meine Nase hochziehe. Heute waren wir das erste Mal in Schleswig-Holstein beim Tierarzt. Dieser untersuchte mich gründlich und meinte, ich hätte mich erkältet. Meine Lymphdrüsen waren geschwollen und die Mandeln etwas gerötet. Ich bekam  eine Spritze und Antibiotika mit, die ich fünf Tage einnehmen soll. Hoffentlich hilft es. Ich habe mich nach dem Stress faul in mein Körbchen  gelegt und den ganzen Tag geschlafen.
Sommer 2009 Ich genieße den Sommer in Schleswig-Holstein. Das Wetter ist herrlich. Jeden Tag kann ich große Spaziergänge unternehmen und faul im Garten in der Sonne liegen. Der Wettergott meint es sehr gut mit mir.
Ende Juni 2009 Mein Garten ist ganz eingezäunt und ich darf frei herum laufen. Meine Wachsamkeit nimmt zu. Wenn ich jemanden links am Zaun entdecke, belle ich ihn aus und flitze schnell um das Haus herum und belle an der rechten Seite weiter. Ha, das macht Spaß, wenn sich die Menschen erschrecken !
11.05.2009 Ein Kaninchen des Nachbarn war ausgebüchst und hatte sich in meinen Garten verirrt. Bestimmt wollte es mich besuchen. Leider durfte ich es nur vom Haus aus sehen. Ich bellte es kräftig aus. Die Menschen versuchten währenddessen, das Kaninchen wieder einzufangen. Es dauerte 2 1/2 Stunden ....
02.05.2009 Endlich durfte ich an der langen Leine mein neues Dackel Leo's erste Garteninspektion in Angeln.Gartenreich entdecken. Ab sofort habe ich die Aufgabe ein740 qm zu verteidigen und wachsam auf der Lauer zu liegen.
Die Nachbarn auf beiden Seiten halten nette Kaninchen, die mich sehr interessieren. Leider sind Sie in Ställen untergebracht. Ich rieche immer mal rüber und schaue, wenn sie sich bewegen.
ab 30.04.2009 Dackel Leo's genüßliche Sonnenstunden im neuen Haus in Schleswig-Holstein. Grosse Spaziergänge halten mich täglich auf Trab. 
 Ich wohne in einem Schlaraffenland für Hunde.
 Kaninchen, Rehe und anderes Getier laufen mir vor
 die Pfoten. Es ist traumhaft.
 Allerdings habe ich immer einen teuflischen Hunger.
 Das macht die Seeluft.... Während Gitte und
 Herbert Kartons auspacken, genieße ich die
 Sonnenseiten des Lebens. Morgens kann ich in der
 Diele oder im Hauswirtschaftsraum die Sonne
 genießen, mittags wandere ich entweder in das Wohnzimmer oder in das Büro. Wie schön, dass meine Leute Arbeit haben ...
29.04.2009 Morgens klingelte es an der Tür. Ich sah die gleichen Männer, wie in unserem alten Haus und begrüßte sie. Bald darauf trugen sie viele Kartons und Möbel herein.
28.04.2009 Dackel Leo's letzte Stunden vor dem Umzug nach Schleswig-Holstein.Heute wurden die Möbel und die Kartons in einen großen LKW geladen. Ich hatte mein Kuschelkissen in die leere Küche gelegt bekommen und tat so, als ob mich das Ganze nicht berührte (siehe Foto).
Zwischendurch erhielt ich meine Streicheleinheiten und nach ca. 3 Stunden rief Gitte mich und zeigte mir unser Haus. Ich sauste wie ein Wirbelwind durch die leeren Räume und schaute Gitte fragend an: wo waren unsere Möbel?
Gitte und Herbert machten noch ein bisschen sauber und dann packten wir unseren Koffer und die restlichen Sachen, die wir selber transportieren wollten, in das Auto. Jetzt musste ich aufpassen und sagen, dass ich mitgenommen werden wollte. Natürlich durfte ich meinen Stammplatz im Auto einnehmen und schaute mir die Abfahrt genau an. Wir fuhren nach Schleswig-Holstein, wo ich mich bei der Ankunft über den Teppichboden zog und wälzte. Toll, jetzt waren wir in meiner Lieblingsgegend.
24.04.2009 Die Küche wurde abgebaut und am nächsten Tag abgeholt. Ab diesem Tag wurde nicht mehr gekocht. Wie gut, dass ich mein Trockenfutter hatte, welches mir nach wie vor gereicht wurde.
April 2009 Dackel Leo packt für den Umzug nach Schleswig.Holstein. Der ganzen Monat war aufregend. Laufend kamen Menschen, die Möbel von uns kauften und aus unserem Haus schleppten. Ich musste das erlauben, hat Gitte mir gesagt. Daneben wurden unzählige Kartons gepackt. Ich half fleißig mit und stupste die Gläser mit meiner feuchten Nase an .
26.03.2009 Schweren Herzens musste ich mit Gitte und Herbert nach Nordrhein-Westfalen zurück fahren. Ich ließ mir sagen, dass wir unsere Möbel und diverse andere Dinge packen müssen. Mein Schlafkörbchen blieb in Schleswig-Holstein, damit es das nächste Mal für mich bereit steht. Zuhause (wo ist das jetzt eigentlich ?) ist noch ein Körbchen und ein Kuschelkissen vorhanden.
18.3.-25.3.2009 In Schleswig-Holstein laufen mir beim Spaziergang die Rehe und Kaninchen vor die Pfoten. Abends träume ich jiff, jiff, jiff ! (irgendwann kriege ich sie...)
17.3.2009 Gestern wurden viele Dinge in Umzugskartons verpackt und in beiden PKWs verladen. Heute sollte ich allein mit Gitte im Auto nach Schleswig-Holstein fahren. Herbert fuhr in seinem Auto etwas früher los und Gitte lockte mich mit den Worten "komm, wir fahren hinter Herbert her. Der hat dein Körbchen mit" in Gittes Auto. Ich stemmte alle vier Pfoten in den Boden. Konnte ich das glauben? Die Hoffnung, Herbert und mein Körbchen wieder zu sehen, trieb mich vor die Tür und ins Auto hinein. Von da ab fuhr ich brav auf dem Boden des Beifahrersitzes bis nach jedoch immer um, ob Herbert da war. Erst in unserem neuen Haus konnte  ich Herbert freudig begrüßen. Gott sei Dank, alle waren wieder beisammen.
09.02.2009 Ich durfte das erste Mal in unser neues Haus in Schleswig-Holstein. Wie ein Wirbelwind fegte ich durch alle Räume und schaute Gitte fragen an. Staunend ließ ich mir erklären, wo die Wohn- und Schlafräume sind . Es soll auch wieder einen warmen Platz an der Küchenheizung für mich geben. Na, da bin ich gespannt.
23.01.2009 Gittes Vater ist gestern Abend gestorben. Das Telefon klingelt ununterbrochen. Außerdem ist Gitte den ganzen Tag unterwegs, um die Formalitäten und die Beerdigung zu organisieren. Spät nachmittags geht es endlich auf meinen großen Spaziergang. Ich bin heilfroh.
Jan. 2009 Es wird unruhig in unserem Haus. Da wir voraussichtlich im Mai 2009 umziehen werden, kommen viele Menschen zu uns. Laufend wird unser Haus von oben bis unten besichtigt (potentielle Käufer und Umzugsfirmen, die Angebote schreiben sollen). Abends werden Verhandlungen mit fremden Leuten geführt und ich muss brav dabei sitzen. Viele Handwerker gehen ein und aus. Telefon und/oder Handy klingeln um die Wette. Gitte ist voll im Einsatz alles zu koordinieren. Ich fühle mich zurückgesetzt und brauche viele Streicheleinheiten.