Dackel Leo

Dackel Leo von der Ostsee

 

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Tagebuch 2007 - 2008
19.11.2008 Es gibt leider wieder mein "normales" Royal Canin, aber ich fresse es gern!
17.11.2008 Ich esse nichts. Gitte geht extra für mich einkaufen und macht mir Reis mit Brühe und ein
wenig Geflügelfleisch. Lecker, das nehme ich gerne. Mal sehen, ob ich sie dazu überreden kann, mir weiterhin, so Gutes zu geben.
16.11.2008 Morgens verweigere ich wieder das Essen. Gegen Mittag nehme ich ein bisschen Reis mit einen Klecks Cesar zu mir. Mittags liest Gitte die Mails und stellt fest, dass ich Geburtstag habe. Siehste mal, mir geht es schlecht und an meinen Geburtstag habt ihr auch nicht gedacht! Abends esse ich nichts.
11.11. -15.11.2008 Das Haus macht einen kurzen Besichtigungsausflug fällig. Die Fenster wurden falsch eingebaut und wir wollen uns das mal ansehen. Die Zeit wird außerdem zu ausgiebigen Spaziergängen und einigen Handwerkerbesuchen genutzt. Einmal werden wir auf einem Spaziergang pitschnass und müssen uns beeilen, dass wir den Handwerkertermin noch schaffen. Am Tag unserer Abreise bin ich so geschafft, dass ich morgens drei Mal gelbe Galle spucke. Zuhause esse ich nichts und spucke abends noch einmal.
Mitte Sept.2008 Wir besichtigten unseren Hausbau in Schleswig-Holstein. Ich musste bei den Verhandlungen mit den Handwerkern brav unter dem Tisch sitzen, lange Autofahrten dulden und wurde dafür mit großen Spaziergängen belohnt. Nach diesen sechs Tagen brauchte ich wirklich Urlaub ...
14.06.2008 In meinen "Traumurlaub" in Saas Almagell hatte ich so viele Gämsen, Steinböcke und Murmeltiere aufgespürt, dass ich nicht ins Auto einsteigen wollte, um nach Hause zurück zu fahren.
04.03.2008 Eine Rottweilerhündin sprang auf dem Feld freundlich auf mich zu und forderte mich zum Spielen auf. Ich war erschrocken und bellte sie aus. Da packte sie mein Rückenfell und wollte mich schütteln und beuteln. Gitte hatte Mühe, mich aus ihrem Maul zu entfernen. Nachdem dies geschafft war, wollte mich der dabei anwesende Rottweilerüde ebenfalls packen und wir gingen auf entsprechende Distanz. Endlich wurden die zwei Rottweiler eingefangen und an die Leine gelegt. Es wurde heftig hin und her diskutiert und wir waren froh, dass nur ein paar Fellhaare dran glauben mussten.
08.02.2008 Gitte war ihren Vater im Altenheim besuchen und ich war allein zu Hause. Ich knabberte zuerst den Leukoplaststreifen am Verband los und zerlegte dann den Klettverband fachmännisch, bis nur noch klitzekleine Stücke davon übrig waren. Endlich mal Luft an die Restkralle!
06.02.2008 Nach meinem Spaziergang auf dem Feld war ich schmutzig und sollte die Pfoten gesäubert bekommen. Ich wartete vor der Terrassentür, dass ich hereingelassen wurde und sprang vorwitzig in den Garten, als Gitte mich abholen wollte. An der Tür hielt ich meine Pfote hoch und sah verzweifelt aus.
Was war passiert?  Beim Pfoten abtrocknen tropfte Blut von meiner Pfote. Ich hatte mir die Wolfskralle angerissen und aus dieser blutete es. Also wurde meine Pfote verbunden und der Tierarzt aufgesucht. Dieser schnitt meine Kralle ganz kurz und sprühte mir ein Antibiotikum darauf und verband die Pfote. "Schwerverletzt" verließ ich die Tierarztpraxis.
Ende Oktober 2007 - Ende Dez. 2007 Meine Spaziergänge werden zum großen Ereignis. Gitte musste ihren Vater (88 J.) in ein Krankenhaus bringen, später in ein Altenheim aufnehmen lassen und die Wohnung ihres Vaters auflösen. Gott sei Dank blieb genügend Zeit für meine Spaziergänge. Trotzdem fühlte ich mich zurück gesetzt und nutzte meine Kuschelzeiten. Die Weihnachtszeit und den Jahreswechsel nutzten wir, um uns zu erholen und das Versäumte nach zu holen. Alles war wieder in Ordnung.
10.08.2007 -12.08.2007
Der diesjährige Kegelausflug wurde von Gitte und Herbert organisiert und führte uns nach Mettlach. Am 11.8.2007 sammelte sich der Kegelklub um 9.30 Uhr zu einer Wanderung von Mettlach über die Burg Montclair zum Aussichtspunkt Cloef. Nachdem wir die Cloef erreicht hatten, machten wir Mittagspause im Saarschleifenhotel. Dort durfte ich mich zwei Stunden ausruhen. Über viele  kleine Hügel erreichten wir Mettlach gegen 16.30 Uhr. Danach war ich hundemüde.
Sonntags fuhren wir nach Trier. Etwas Kultur schadet mir nicht, aber das langsame laufen in der Stadt gefiel mir nicht.
Immerhin war das Wochenende eine schöne Abwechslung.

 

Dackel Leo auf seinem Kegelausflug nach Mettlach.
22.05.2007 Lenny kam mir auf dem Feld entgegen. Ich zeigte ihm durch mein Knurren, dass ich keine Besteigung von ihm zulassen würde. Er wedelte freundlich mit dem Schwanz und sagte mir "guten Morgen". Ich denke, dass wir bald friedlich aneinander vorbei gehen werden. Anmerkung Gitte: Das gefällt mir besser als diese blöde Bellerei.
18.05.2007 Auf meinem Feldspaziergang traf ich Lenny, einen Airedale-Terrier, den ich nicht mag und seit gut vier Jahren kräftig und wütend ausbelle. Da ich das mache, bellt Lenny zurück. Heute unterhielten sich die Hundebesitzer und ließen uns dann von der Leine. Vor lauter Schreck vergaßen wir unser Gebell. Friedlich kam Lenny auf mich zu und wedelte mit dem Schwanz. Ich wartete erst mal ab. Freundschaft ? Na ja, geht doch. Das friedliche Beschnuppern dauerte fünf Minuten, dann guckte mich Lenny ganz verzückt an und wollte mich besteigen. Da habe ich ihm aber laut und deutlich gesagt, dass ich das nicht wollte. Die Hundebesitzer trennten uns und wir trotteten nach einer Weile in entgegen gesetzter Richtung weiter.
01.05.2007 Nachdem ich gestern Abend meinen restlichen Knochen aufgegessen hatte, fiel mir ein, dass da noch ein Stück Knochen sein musste. Wo hatte ich den versteckt?  Gitte und Herbert beobachteten, dass ich plötzlich zum Bücherregal stürzte und wie wild mit meinen Pfoten unter dem Regal scharrte. Gitte fragte: Soll ich helfen? Wie von Geisterhand zauberte sie meinen Knochen unter dem Regal hervor. Toll ...
(Da ließ uns Leo gestern Abend bestimmt 1/4 Stunde suchen, obwohl er wusste, wo der Knochen lag. Menschen sind doof.)
30.04.2007 Abends warf ich übermütig meine beiden Kauknochen im Wohnzimmer in die Luft. Als Gitte kam,
zeigte ich ihr, dass ein Knochen unter den Wohnzimmerschrank gefallen war. Mein Schwanz wedelte heftig, als der Knochen unter dem Schrank hervor gezogen wird. Alles klar, jetzt konnte ich kauen. Doch wo war der zweite Knochen? Trotz gründlicher Suche fand er sich nicht.
28.03.2007 Auf meinen Spaziergang im freien Feld traf ich Kalle, den Jack Russell Terrier, mit dem ich
bereits zwei negative Erlebnisse verband. Vor ca. 3 1/2 Jahren hat er mich auf dem Feld angegriffen, sodass unsere Hundeführer uns trennen mussten und am 9.11.2005 hat er mich nochmals angegriffen, um sein Haus zu verteidigen.
Wir bellten uns deshalb kräftig und lautstark an, aber unsere Hundeführer ließen sich nicht beirren und unterhielten sich. Uns Hunden wurde die Luft knapp und wir hörten verdutzt auf, zu bellen. Die Lage entspannte sich. Wir waren immer noch angeleint, kamen uns aber bis auf einen Meter näher. Nach einer Weile gingen wir in entgegen gesetzter Richtung weiter.
Wir waren beide wieder abgeleint worden und verharrten, weil zwei andere Hunde in unsere Richtung kamen. Gespannt erwarteten die Hundeführer die Geschehnisse. Als wäre nie etwas zwischen uns gewesen, gingen wir freudig zu den neu Ankommenden und begrüßten sie. Zwar zeigten die Schwänze, dass wir noch wachsam waren, aber nachdem ein Spiel angesagt wurde, verhielten wir uns normal. Ich setzte meinen Weg mit Kalle fort und ging friedlich mit ihm nach Hause.
10.03.2007 Herbert musste unseren Gartenteich in Ordnung bringen. Ich durfte leider nur zu schauen.
Bald können wieder neue Goldfische angeschafft werden. Ich freue mich schon darauf.