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Provence 2010
Im
Herbst ließ ich mich gemütlich nach Lourmarin fahren, um meinen
wohlverdienten Pfotenurlaub anzutreten.
Die erste
Zwischenübernachtung machten wir im Raum Baden-Baden und fuhren am Tag
darauf bis zum Lac d'Annecy. Während am ersten Tag die Sonne vom Himmel
schien, regnete es den zweiten Tag in Strömen. Es war schwierig, mir meine
Geschäfte abzulocken und nach den Spaziergängen waren wir alle pitschnaß.
Wo sollten wir neben unserem Gepäck die nassen Schirme und Handtücher
lagern und trocknen?
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Am
dritten Tag bezogen wir in Lourmarin unser Quartier. Lourmarin gehört zu
den 200 schönsten Dörfern der Provence und liegt auf der Südseite des
Luberon.
Ich freute mich riesig, die engen Gassen zu durchstreifen und meine
Duftmarken zu hinterlassen.
In Frankreich trifft man die vielen Dorfhunde, die frei herumlaufen und
ebenfalls ihr Revier abstecken. Aufgrund der Freiheit haben diese Hunde
ein ausgeprägtes Sozialverhalten und was soll ich sagen, alles ging gut... |
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Am
nächsten Tag durfte ich einen ausgiebigen Spaziergang im Zedernwald
(Naturpark Luberon) von Bonnieux machen.
Nach 1/2 stündigem Marsch wurde es interessant: 2 jüngere Wildschweine
kreuzten meinen Weg. Ich zerrte an meiner Leine, doch Gitte hatte
aufgepasst.
Da wir beide vor diesen Tieren großen Respekt haben, hielt sie mich in
meinem jugendlichen Eifer zurück. Rechts seht ihr einen Unterstand der
Jäger, von dem diese Wildschweine schiessen. Wenn das das Wildschwein
nicht auch weiß ...?
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| Bei traumhaft schönem Wetter waren wir zwei mal in der Gegend von Cassis.
Einmal fuhren wir mit dem Auto bis La Ciotat und
schauten uns die Calanque Figuerolles an und wanderten danach über die Crête (Höhenstrasse)
in Richtung Cassis. Ein anderes Mal fuhren wir bis la Gardiole und
wanderten zur Calanques En Vau. Während beider Wanderungen hatten wir gute
Sicht und unvergessliche Ausblicke auf die schöne Gegend. |
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Wir fuhren nach Fontaine de
Vaucluse und schauten uns die Quelle und die Papiermühle an. In der Mühle
(Vallis Clausa) wird
das Papier nach mittelalterlicher Art hergestellt und noch mit der Hand geschöpft. Die Maschinen machten einen ohrenbetäubenden Lärm und ich
fürchtete mich davor. |
Ein Besuch der Dörfer des Luberon war für mich wunderbar und anstrengend
zugleich. Mit hoch erhobenen Schwanz spazierte ich durch die Gassen und
erwartete an jeder Straßenecke oder hinter jeder Tür einen Dorfhund. Die
Fotos zeigen den Ort Gordes, einen Brunnen in Venasque, eine Gasse in Les Baux-de-Provence
und L'Isle-sur-la-Sorgue.
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In Roussillon wanderte ich
durch den Ockersand und schaute mir die lustigen Felsformationen an.
Danach mussten meine Pfötchen ordentlich abgerieben werden, damit sie
keine Farbe mehr abgaben.
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Damit das gute französische
Essen bei Herbert und Gitte keinen Speck ansetzte, wanderten wir in
den Bergen. Einmal fuhren wir zum Massif de la Sainte-Baume und
wanderten auf den Pilon.
Da das Wetter schön war, stiegen wir weiter auf die nächsten
Bergkuppen (auf dem Foto im Hintergrund). Der Wind wehte kräftig. Auf
den Plateaus fegten die Windböen dermaßen stark, dass wir uns kaum auf
den Beinen halten konnten.
Wir suchten eine windgeschützte Stelle zum Picknicken und gingen
danach vorsichtig zurück.
Puh, das war scharf am Limit ! |
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Ein anderes Mal fuhren wir zur Montagne de St. Victoire und wanderten
auf den Pic de Mouches. Auf dem Gipfel traf ich diesen Hundekumpel.
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Einen ausführlichen Bericht
gibt es unter:
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