Dackel Leo

Dackel Leo von der Ostsee

 

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Bretagne 2011
Mitte Mai fuhren wir zum 3. Mal in die Bretagne und machten Pfotenurlaub auf der Halbinsel von Crozon.
Chateau de la Motte Fenelon Wir legten die Gesamtstrecke von fast 1600 Kilometer mit dem Auto zurück und übernachteten am ersten Abend in einem Schloss in Cambrai.

Wer jetzt meint, ich musste einen Frack und einen Schlips anziehen, der irrt. Wir wohnten in der Dependance zu bürgerlichen Preisen! Der Schlosspark und die Umgebung reichten jedoch für meine Spaziergänge und deshalb war ich zufrieden.

Nach einem guten Frühstück setzten wir unsere Fahrt fort und fuhren über die Normandiebrücke bis nach Étretat an die Alabasterküste. Dort machten wir einen zweieinhalbstündigen Zwischenstopp. Wir wanderten durch den Ort an die Steilküste und sahen uns die Kreidefelsen an. 

Fröhlich sprang ich an meiner langen Leine den Hang hinauf. Gitte und Herbert konnten mich kaum bremsen.
Welch ein Genuss zu laufen! Freudig wälzte ich mich im Gras ...

Kreidefelsen bei Étretat         
Cap Fréhel mit Leuchtturm Wir übernachteten in Erqui. Am nächsten Tag fuhren wir bis Cap Fréhel, das nur wenige Kilometer von Erqui entfernt liegt.

Cap Fréhel ist eine Landzunge an der Cote d' Émeraude.

Wir wanderten zum Vogelfelsen und schauten auf das Fort de la Latte. Dann mussten wir die restlichen Kilometer bis zu unserem Urlaubsziel Crozon zurücklegen. Unser Ferienhaus in Kersiguénou erwartete mich und ich freute mich auf meine Freundin Tee wieder zu sehen.


Leider sah ich Tee in den ersten Tagen nicht. Gitte und Herbert erzählten, dass unsere Vermieter auch in Urlaub seien und erst nach 10 Tagen wieder kommen sollten. Also kontrollierte ich jeden Tag, ob dies stimmte. Tee ließ sich nicht blicken....

Wir besichtigten Concarneau, das eine schöne Altstadt (ville close) besitzt, die von einer Stadtmauer eingefasst ist. Es war aufregend, durch die engen Gassen zu gehen und die anderen Hunde zwischen den Menschenbeinen zu begrüßen. Außerdem musste ich die Eingänge der Geschäfte und Häuser im Auge behalten. Hier konnte jederzeit ein Hund oder eine Katze heraus kommen. Ihr wisst ja, die Franzosenhunde und Katzen laufen meistens frei herum.
Nachmittags fuhren wir nach Beg Meil, wo wir einen ausgiebigen Spaziergang an der Küste machten.

 

Concarneau - ville close

Beg Meil

Fröhlich tobte ich durch den Sand und wälzte mich vor Freude immer wieder im Sand. Genüsslich ließ ich mir die Sonne auf meine "Unterseite" scheinen.

 

Dackel Leo fühlt sich wohl

An der Penmarc'h Landzunge (Pointe de Penmarc'h - links unten) schauten wir auf den Leuchtturm von Eckmühl. Er ist 60 Meter hoch und sichert eine der gefährlichsten Küsten Frankreichs, die unzählige Felsen aufweist.

Hoch und gewaltig erschien mir die Kathedrale von Quimper (rechts unten). Viele alte Fachwerkhäuser befinden sich in den angrenzenden Gassen um die Kathedrale.

Leuchtturm Eckmühl an der Pointe de Penmarc'h  
  Die Faiëncen von Quimper 
  sind  sehr bekannt (unten).

 

Faiëncen von Quimper

Kathedrale von Quimper

An den Küsten konnte ich ausgiebig wandern. Das Wetter war gut, nicht zu warm, teils stürmisch und bis auf einen Tag trocken. Es hatte in der Bretagne seit acht Wochen nicht geregnet, so dass der Rasen sowie das Getreide aussahen, als wäre es schon Juli/August. Alles war verbrannt.

Bei auflaufender Flut und stürmischen Wetter wanderten wir von der Bucht von Trépassés (Baie de Trépassés) zur Pointe du Raz.

Cornouaille, warten an der Pointe du Raz Cornouaille, Pointe du Raz

Auf meinen Wanderungen hatte ich Schwindel erregende Tiefblicke in das Meer und bei Ebbe wanderte ich einige Male auf dem frei gelegten Meeresboden. Von hier konnte ich die Küste aus einer anderen Perspektive kennen lernen. Wenn das Meer heranbrauste und ich die großen Felsen zum Küstenweg hoch blickte, kam ich mir sehr klein vor!
Ins Wasser ging ich grundsätzlich nicht. Ich mache mir nicht gerne die Pfoten nass, wenn es nicht unbedingt sein muss. Wie wohl ich mich gefühlt habe, könnt ihr daran sehen, dass ich mich im Sand wälzte.
 
Aberküste, Pointe du Corsen, am Zusammenfluss Ärmelkanal und Atlantik Aberküste, Pointe du Corsen, Küstenblick vom Strand bei Ebbe

 

 

 

 

 

 

 


 


Kurz hinter der Pointe de Corsen (hier liegt der theoretische Zusammenfluss des Ärmelkanals mit dem Atlantik) ließ ich mich eine abenteuerliche Treppe herunter tragen. Vom Meeresboden schauten wir auf die Felsen mit der Brandung.
Der Wind stürmte dieses Jahr kräftig, so dass ich oft "Fledermausrohren" hatte.
 
Dackel Leo mit flatternden Ohren in der Bretagne Dackel Leo in der Bretagne

 

 

 

 

 

 

 


Wenn mir die Gegend oder die Wanderung besonders gut gefiel, leckte ich mir mit der Zunge genüsslich über mein Schnäuzchen. (Auf dem Weg zur Pointe de Portzen.)
 

Dackel Leo und seine Freundin Tee in Kersiguénou

 

Endlich - nach 10 Tagen kam meine Freundin Tee aus ihrem Urlaub nach Hause. Sie ist die Hündin unseres Vermieters, der das Haus oberhalb unseres Ferienhauses bewohnt.

Freudig begrüßte mich Tee und legte sich dabei zum Spielen auf den Rücken. Bah spielen, ich konnte mir Interessanteres vorstellen...

Zu gerne hätte ich sie ... aber Weiber !

Trotzdem war es ein sehr schöner stürmischer Pfotenurlaub.
Kenavo - auf Wiedersehen
  Kenavo, auf Wiedersehen


Auffallend war, das ich in diesem Pfotenurlaub zum ersten Mal kein Cesar als Geschmacksverstärker für mein normales Futter anforderte. Ich hatte viel Hunger und gewichtsmäßig immer noch aufzuholen von meiner Vergiftung im April 2011. Trotzdem gab Gitte mir nach großen Wanderungen ein halbes Schälchen Cesar zusätzlich, um mich aufzupäppeln. Ich habe mich dafür mit einen feuchten Hundekuss bedankt.
Einen ausführlichen Bericht über die Bretagne findet ihr unter: