Dackel Leo

Dackel Leo von der Ostsee

 

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Bretagne 2004
Unser Bretagneurlaub im Mai begann abenteuerlich. Als Herbert gegen 6.30 Uhr das Auto aus der Garage holen wollte, wartete eine Überraschung auf uns. Der rechte Hinterreifen war platt! Die Werkstatt stellte später fest, dass das Reifenventil defekt war und tauschte es aus. Gegen 8.30 Uhr konnten wir unsere Koffer ins Auto packen und losfahren.

 die Normandiebrücke schwingt sich wie eine Achterbahn über das Wasser

Die Normandiebrücke erreichten wir bei schönem Wetter. Von der Brücke konnte ich die Ausmaße des Hafens von Le Havre sehen und auf das malerische Städtchen Honfleur schauen.
In der Gegend von Cancale übernachteten
wir in einem kleinen Hotel.
Ein ausgiebiger Spaziergang am späten Nachmittag entschädigte mich für die lange Autofahrt.
Hier ein Blick von der Mautstation auf die
Pont de Normandie (Normandiebrücke).

Am nächsten Tag fuhren wir gemütlich bis zur Presqu'ile (Halbinsel) von Crozon. Diese Halbinsel liegt im Department Finistère (au bout du monde, was heißt: "am Ende der Welt"). Wenn ihr auf der Landkarte nachschaut, liegt die Halbinsel  unterhalb von Brest.
Ein bildschönes, gemütliches Haus in Kersiguénou, bei Crozon erwartete uns. Hier konnten Gitte und Herbert Urlaub machen. Ich hatte viel zu tun ...
Ein  Grundstück von 1000m² war zu bewachen und zu verteidigen.
Neben "meinem" Grundstück stand ein Pferd auf der eingezäunten Wiese. Wenn ich den Hengst ansah, wieherte er und schüttelte seine Mähne. Ich glaube, mit dem war nicht gut Kirschen essen.
Rechts von "meinem" Grundstück liefen Hühner, Enten, Katzen und Puten im Garten herum.
 Dackel Leo's Ferienhaus in Kersiguenou auf der Presqu'ile de Crozon

Auf einem Weg oberhalb des Hauses wurden Ziegen auf die Weide getrieben. Einige Nachbarshunde suchten täglich mein Revier auf. Sie liefen über mein Grundstück und markierten meine Pinkelstellen. Anfangs bellte ich sie alle aus. Sie ließen sich jedoch nicht beeindrucken und taten weiter, was sie für richtig hielten. So hatte ich jeden Tag meine Arbeit und ein bisschen Stress.

Tagsüber gab es viel zu entdecken. Gitte und Herbert zogen die Wanderschuhe an und wanderten mit mir die Küste entlang. Als Erstes lernte ich Stechginster kennen. Der wächst hier an den Landzungen und wird vom Wind klein und kurz gehalten. Du kannst ihn mit den Augen schnell mit weichem Moos verwechseln, aber wehe, du trittst darauf. Dann springst du freiwillig in die Luft. Stechginster hat kleine pieksige Triebe, die nichts für samtige Hundepfoten sind. Das hatte ich schnell kapiert.

Am zweiten Urlaubstag waren wir an der Pointe du Van. Auf dem Küstenwanderweg stolperte Gitte und
fiel der Länge nach hin. Paaf ! Die neue Hose war kaputt und das Knie auch. Es muss höllisch weh getan haben. Die nächsten Tage hatten Herbert und ich zu tun, ihr das normale Laufen beizubringen. Ein ebener Weg war zu ertragen. Es hat eine Woche gedauert, bis Gitte ohne Schmerzen bergauf- und bergab laufen konnte. Während dieser Zeit wurde ich von Herbert geführt und musste seine Befehle ausführen. Da Herbert mein "Kumpel"; ist, musste Gitte, mein "Boss" darauf achten, dass wir uns anständig benahmen.

Chateau de Dinan , Pointe de Dinan An der Pointe de Dinan (Dinan Landzunge) konnte ich prächtige Schniefeltouren machen.
Wie ihr seht, hat die Region viele Felsen und steile Küsten, die wiederum von schönen Sandstränden unterbrochen werden.
Auf dem Bild seht ihr gelb blühenden Ginster, der jedoch höher und etwas buschiger wächst. Dieser piekst nicht!

 

Informationen zur Halbinsel von Crozon


Küstenwanderweg: von Morgat zum Cap de la Chèvre

 


 

Küstenwanderweg: von Morgat zum Cap de la Chèvre, Steilblick auf das Meer
Eine schöne und abwechslungsreiche Wanderung haben wir entlang der Küste von Morgat zum Cap de la Chèvre gemacht. In Morgat stiegen wir durch Wald an einem alten Fort vorbei und erreichten die Cheminées du Diable (Teufelskamine).

Hier hat sich das Meer durch Felsen gefressen und von innen einen Kamin ausgehöhlt, der oben am Küstenweg eine Öffnung hat. Dadurch pfeift kräftig der Wind und die Gischt vom Meer spritzt nach oben!

Küstenwanderweg: von Morgat zum Cap de la Chèvre, Blick von der Pointe St. Hernot

Küstenwanderweg: von Morgat zum Cap de la Chèvre, Leo's Blick auf das Meer
 

Dackel Leo an der Pointe St. Hernot
Auf dieser Wanderung schien die Sonne kräftig und es war warm. Ich musste meine Menschen ständig um Wasser bitten. Nachmittags ruhte ich mich auf der Terrasse aus.

Dackel Leo auf der Terrasse seines Ferienhauses

Strandspaziergänge waren meine Leidenschaft. Hier gab es viel Neues für mich zu entdecken.

Muscheln, Schnecken sowie kleine noch lebende Krebse wurden ausgiebig untersucht.

Wenn das Meer ruhig heranrollte, hatte ich keine Angst, mir die Pfötchen nass zu machen.
Doch vor größeren Wellen nahm ich Reißaus.

 

 Leo's Strandspaziergang
Aberküste: Blick auf das Meer aus Leo's Sicht
Die Aber-Küste war keine Steilküste und dadurch ein landschaftlicher Kontrast.

Das Meer war dunkelblau und die Flut rollte weit und flach herein. Ich hatte keine Angst und lief fröhlich Richtung Wasser. Nur vor größeren Wellen lief ich davon.

Viele kleine Inseln lagen im Wasser, von denen wir eine bei Ebbe zu Fuß erkundeten.


Mit dem Auto fuhren wir bis zum Phare de l'Île Vierge. Er ist der höchste Leuchtturm Frankreichs (77m).

In der Gegend von Portsall gibt es herrlich grasige Küstenwege. Hier konnte ich über weiche Wiesen und Grasnelken springen.


 Phare de l'Île Vierge

An der Pointe de Pen Hir (Pen Hir Landzunge) habe ich viele Schniefelstunden zugebracht. Du steigst auf dem Parkplatz aus und schon stehen zur Einzäunung eine Reihe Felsbrocken umher, die du mit deiner Marke verzieren kannst. Stundenlang konnte ich hier spazieren gehen, ohne dass es mir langweilig wurde.

an der Pointe de Penhir

Pointe de Penhir:  die Felsen "Tas de Pois"

Einen ausführlichen Bericht über die Bretagne findet ihr unter:  

                  Kenavo - auf WiedersehenKenavo, auf Wiedersehen